Unauffindbarer Ölverlust
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Re: Unauffindbarer Ölverlust
Ja, es sind die sind zwei Schläuche oben drauf
WR 450 F(06er), XT 600E 3UW offen, XTZ 660 3YF, XTZ 850 mit 3VD, XT 750 Scrambler, XV 750 SE Chopper Umbau, XS 1100 Gespann, Grizzly 660
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Straßenschrauber
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Re: Unauffindbarer Ölverlust
Problem seit Ölwechsel.
Wieviel Öl ist denn drin? In Rahmenöltank und Motor? Im Zweifel alles ablassen.
Insgesamt passen etwas über 2 Liter rein.
Zum Thema kannst Du Dich in der XT-Werkstatt auf xt600.de einlesen.
Die kaputten Gewinde können normalerweise mit Helicoils repariert werden. Falls die seltsame Verschraubung nicht zu viel ruiniert hat.
Danach die Ölfilterdeckelschrauben nur soweit anziehen, daß die Dichtung (eine neue!) leicht gequetscht wird.
Das sind maximal 3 Nm. 3 Nm sind 300 g am Ende eines 1 Meter langen Hebels.
Du scheinst nicht viel Gefühl für Anzugsmomente zu haben:
Notfalls mit einer 1/4" Nuß auf einem Schraubenziehergriff sanft (!) anziehen. Kräftige Menschen bekommen damit locker 8 Nm und mehr hin ...
Ölmeßstab: Das Ölthermometer sollte in etwa die Maße des originalen Meßstabs haben. Länger ist kein Problem, wenn es komplett in den Öltank paßt. Die "max" und "min" Markierungen vom originalen übertragen, gemessen vom unteren Rand des Gewindes, mit einer Feile ganz leicht einritzen.
Dann kann der originale Meßstab zu Hause bleiben.
Wie der Ölstand richtig gemessen wird, weißt Du, wenn Du das Ölspecial in der XT-Werkstatt auf xt600.de gelesen hast.
Wieviel Öl ist denn drin? In Rahmenöltank und Motor? Im Zweifel alles ablassen.
Insgesamt passen etwas über 2 Liter rein.
Zum Thema kannst Du Dich in der XT-Werkstatt auf xt600.de einlesen.
Die kaputten Gewinde können normalerweise mit Helicoils repariert werden. Falls die seltsame Verschraubung nicht zu viel ruiniert hat.
Danach die Ölfilterdeckelschrauben nur soweit anziehen, daß die Dichtung (eine neue!) leicht gequetscht wird.
Das sind maximal 3 Nm. 3 Nm sind 300 g am Ende eines 1 Meter langen Hebels.
Du scheinst nicht viel Gefühl für Anzugsmomente zu haben:
Nimm für die Deckelschrauben einen guten Drehmomentschlüssel für diesen Drehmomentbereich, 2 - 20 Nm zum Beispiel.
Notfalls mit einer 1/4" Nuß auf einem Schraubenziehergriff sanft (!) anziehen. Kräftige Menschen bekommen damit locker 8 Nm und mehr hin ...
Ölmeßstab: Das Ölthermometer sollte in etwa die Maße des originalen Meßstabs haben. Länger ist kein Problem, wenn es komplett in den Öltank paßt. Die "max" und "min" Markierungen vom originalen übertragen, gemessen vom unteren Rand des Gewindes, mit einer Feile ganz leicht einritzen.
Dann kann der originale Meßstab zu Hause bleiben.
Wie der Ölstand richtig gemessen wird, weißt Du, wenn Du das Ölspecial in der XT-Werkstatt auf xt600.de gelesen hast.
~-o|-
Re: Unauffindbarer Ölverlust
Ich bin wirklich nicht sonderlich geschickt mit Drehmoment.Straßenschrauber hat geschrieben: ↑Do 9. Apr 2026, 09:12Problem seit Ölwechsel.
Wieviel Öl ist denn drin? In Rahmenöltank und Motor? Im Zweifel alles ablassen.
Insgesamt passen etwas über 2 Liter rein.
Zum Thema kannst Du Dich in der XT-Werkstatt auf xt600.de einlesen.
Die kaputten Gewinde können normalerweise mit Helicoils repariert werden. Falls die seltsame Verschraubung nicht zu viel ruiniert hat.
Danach die Ölfilterdeckelschrauben nur soweit anziehen, daß die Dichtung (eine neue!) leicht gequetscht wird.
Das sind maximal 3 Nm. 3 Nm sind 300 g am Ende eines 1 Meter langen Hebels.
Du scheinst nicht viel Gefühl für Anzugsmomente zu haben:Nimm für die Deckelschrauben einen guten Drehmomentschlüssel für diesen Drehmomentbereich, 2 - 20 Nm zum Beispiel.
Notfalls mit einer 1/4" Nuß auf einem Schraubenziehergriff sanft (!) anziehen. Kräftige Menschen bekommen damit locker 8 Nm und mehr hin ...
Ölmeßstab: Das Ölthermometer sollte in etwa die Maße des originalen Meßstabs haben. Länger ist kein Problem, wenn es komplett in den Öltank paßt. Die "max" und "min" Markierungen vom originalen übertragen, gemessen vom unteren Rand des Gewindes, mit einer Feile ganz leicht einritzen.
Dann kann der originale Meßstab zu Hause bleiben.
Wie der Ölstand richtig gemessen wird, weißt Du, wenn Du das Ölspecial in der XT-Werkstatt auf xt600.de gelesen hast.
Bin Holzwurm von Beruf
Den ganzen Motor habe ich natürlich schön mit Drehmoment bearbeitet, aber beim (den allerersten) habe ich erstaunlich reingeschissen...
Öl gemessen und befüllt, habe ich es alles nach Vorschrift.
20min warmgefahren, kurz runterlaufen lassen mach abstellen und dann gemessen.
Inhalt sind 2.7 Liter ca.
Meine Frage tatsächlich zum Thermometer.
Kann ich den O-ring eigentlich theoretisch weglassen? Der Originale hat ja auch keinen. Ist aber halt auch aus Plastik
- christian78
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- Registriert: Do 14. Okt 2010, 17:15
Re: Unauffindbarer Ölverlust
Du kannst entweder Helicoil setzen, wird meistens per hand schief und dann beißen die Schrauben auf die Länge nicht mehr an das ist dann ne richtige Scheiße.PietXT hat geschrieben: ↑Do 9. Apr 2026, 08:01Genau ich hatte das Problem, dass beide obrigen Gewinde durchgelutscht waren.christian78 hat geschrieben: ↑Mi 8. Apr 2026, 23:51Ich hatte als erste Vermutung den Ölfilterdeckel, aber das gefühlt das einzigst Trockene am Motor.
Ich hab da so ne Vermutung...![]()
IMG_20260408_203101857.jpg
Die Gewinde sitzen ja im Kurbelgehäuse. Es ist weiter innen noch eine Papierdichtung zwischen Kurbelgehäuse und Kupplungsdeckel. Selbiger wird durch die beiden Ölfiltergehäuse Schrauben angedrückt. Oder auch nicht.
Ehrlicherweise muss ich dazusagen, dass ich die beiden Schrauben selber nur ganz leicht anziehe und in dem Bereich nie Probleme hatte. Aber das heißt ja nicht, dass es bei dir nich das Problem sein kann.
Warst du da mal dran - Papiersichtung? Die guten haben Silikonraupen drum.
Putz das Ding nochmal richtig, Motorschutz und Tank abmachen. Und dann fahr nochmal.
Mit dem ganzen Siff da dran findest du das nicht,
Bis zum ölwechsel hatte ich eben ja noch kein öl verloren.
Nach ewigem suchen bin ich auf die Info gestoßen, dass ich eine etwas längere schraube nehmen kann und mit Kontermuttern anziehen kann.
Das hatte auch so ungefähr funktioniert, aber gut, wenn es innen nicht dicht ist, sehe ich es ja nicht.
Ich dachte ach du Scheisse ,ich kann doch jetzt keine neuen Gewinde schneiden (noch nie gemacht) und habe es erstmal damit versucht.
Vielleicht ist das der Übeltäter. Aber woher kommt dann das öl oben?
Ich werde alles putzen bis ins letzte Eck und dann nochmal probieren.
Ich bin jahrelang so rumegurckt:
Hatte auch noch Restgewinde und habe Stehbolzen mit Endfest eingeklebt. Gewinde müssen 100 Prozent fettfrei sein.
Ich hatte Sorge, dass es hält und Jahre später sind die beim Rausdrehen fast abgerissen
Natürlich siehst du Undichtigkeit, die Stelle ist dierklt am Zylinder.
Den ganzen Motor habe ich natürlich schön mit Drehmoment bearbeitet, aber beim (den allerersten) habe ich erstaunlich reingeschissen...
Die Gewiinde sind alt und hatten auch die Vorbesitzer waren da dran.
Du darfst besonders an der Stelle nicht das max angegebene Dremoment verwendet, das halten die nicht mehr.
Ich ziehe die mit gefühlt nur 2Nm fest. Wenn der Deckel anligt, ist der O Ring gequetscht - ab dem Punkt hilft weiteres Dremoment nicht mehr, was den Deckel betrifft zumindest.
Ich wohn zwar nicht am Arsch der Welt, aber man kann ihn von hier aus hervorragend sehen!
Re: Unauffindbarer Ölverlust
Die originalen Yamaha-Schrauben sind 12,irgendwas, dagegen hat altes Alu keine Chance, besonders bei M6. Da muss man tatsächlich gefühlvoll drangehen.
Von selber lösen die sich eigentlich nicht, auch wenn sie nur grundfest angezogen werden. Beim Lösen geben die einen nettes 'Knack' ab. Das Geräusch mag ich.
Von selber lösen die sich eigentlich nicht, auch wenn sie nur grundfest angezogen werden. Beim Lösen geben die einen nettes 'Knack' ab. Das Geräusch mag ich.
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Viele Gryße
Dirk
XT500Z Ténéré 1988 (3DT)
SR 500 1979 (2J4)
SR 500 Gespann 1987 m. Squire - SW (48T/ST1)
Viele Gryße
Dirk
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Straßenschrauber
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Re: Unauffindbarer Ölverlust
Woher hast Du das?
Immer eine gute Idee, sich die Explosionszeichnungen anzusehen. Findest Du zum Beispiel bei cmnsl.
Teilenummer der Dichtung ist 9043027124. Kork oder ähnlich. Kostet um 4 €.
Warum willst Du die Dichtung weglassen? Damit Du den Peilstab mit der langen Rohrzange reindrehen kannst, bis Blut kommt?
An der Stelle muß es nur dicht sein, siehe oben.
Die Nenndrehmomente im Tabellenbuch sind für tragende Verbindungen. Die Verschraubung des Ölmeßstabs ist keine tragende Verbindung.
Oder hat es an der Stelle Öl rausgedrückt, obwohl der Ölmeßstab richtig eingeschraubt war?
Dann siehe oben, zuviel Öl im Motor.
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Re: Unauffindbarer Ölverlust
Die hatte ich von eBay.Straßenschrauber hat geschrieben: ↑Do 9. Apr 2026, 14:25Woher hast Du das?
Immer eine gute Idee, sich die Explosionszeichnungen anzusehen. Findest Du zum Beispiel bei cmnsl.
Teilenummer der Dichtung ist 9043027124. Kork oder ähnlich. Kostet um 4 €.
Warum willst Du die Dichtung weglassen? Damit Du den Peilstab mit der langen Rohrzange reindrehen kannst, bis Blut kommt?
An der Stelle muß es nur dicht sein, siehe oben.
Die Nenndrehmomente im Tabellenbuch sind für tragende Verbindungen. Die Verschraubung des Ölmeßstabs ist keine tragende Verbindung.
Oder hat es an der Stelle Öl rausgedrückt, obwohl der Ölmeßstab richtig eingeschraubt war?
Dann siehe oben, zuviel Öl im Motor.
Keine Ahnung wieso, aber habe die auf Kedo einfach übersehen. Ist jedenfalls mehr oder weniger ein Klon.
Ohne 0-Ring weil ich eben das Gefühl hatte, dass dieser bei handfest oder sehr fest nie richtig zu ist, auch wenn das Gewinde sehr gut ging.
War vielleicht (wahrscheinlich) auch Einbildung.
Re: Unauffindbarer Ölverlust
Habe ich überlesen. Vielleicht war es auch das!Straßenschrauber hat geschrieben: ↑Do 9. Apr 2026, 14:25
Oder hat es an der Stelle Öl rausgedrückt, obwohl der Ölmeßstab richtig eingeschraubt war?
Dann siehe oben, zuviel Öl im Motor.
Da ich meinen Messstab ja ruiniert hatte, ließ sich auch nicht mehr öl messen.
Ich mache die Dame am Wochenende Mal klinisch sauber und gebe dann bescheid!
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Straßenschrauber
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Re: Unauffindbarer Ölverlust
Um zuviel Öl auszuschliessen, würde ich alles ablassen, aus Öltank und Motor, und dann erstmal 2 Liter nach und nach einfüllen.
Dann sollte der Ölstand bei Deinem Modell irgendwo bei min sein.
Weiter geht es dann wie bei xt600.de -> XT Werkstatt -> Der Ölkreislauf beschrieben.
Nicht auf dem Seitenständer stehend warmlaufen lassen! Fahren.
Dann sollte der Ölstand bei Deinem Modell irgendwo bei min sein.
Weiter geht es dann wie bei xt600.de -> XT Werkstatt -> Der Ölkreislauf beschrieben.
Nicht auf dem Seitenständer stehend warmlaufen lassen! Fahren.
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