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Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Mi 8. Apr 2026, 20:40
von PietXT
Moin Leute, bin etwas verzweifelt.

Meine XT 3UW verliert seit dem Ölwechsel permanent Öl.
Wichtig zu wissen, dass sie vorher kein Öl verloren hat.

Ich hatte als erste Vermutung den Ölfilterdeckel, aber das gefühlt das einzigst Trockene am Motor.

Ich habe mein Ölthermometer im Verdacht gehabt, da ich es schonmal so weit reingedreht habe ,dass der Dichtring nach außen gedrückt wurde. Aber auch da ist eigentlich alles trocken??

Die Zylinderkopfdichtung so wie alle anderen sind neu und dicht. (Jetzt schon seit 3tsd km ca.)

Es tropft unten am Motorschutz bloß kann ich den blöden Fluss nicht nachverfolgen.

Oben ist alles irgendwie versifft, obwohl ich letztens erst alles geputzt habe.

Ich sehe auch dass die Leitung ganz unten vom Rahmen zum Motor irgendwie versifft ist. Ist die bekannt dafür undicht zu werden?

Als ich das Moped abgestellt habe hat es massivst rausgequalmt, so sehr wie noch nie. Aber eben nur oben raus.

Naja ich wollte jetzt Mal Ölstand messen überhaupt und habe heute Mittag erfolgreich in meiner Tasche meinen originalen Ölmaßstab gebrochen.

Das Ersatzteil kostet 60€ neu...
Es hat nicht zufällig noch jemand einen rumliegen?

Sorry falls der Text etwas konfus rüberkommt. Ich bin einfach gerade echt verzweifelt, weil ich in einem Monat meine Reise starten will und jetzt das :shock: :roll:

Ich habe Mal ein video bzw Bilder angehangen. Nicht wundern beim Video, was klappert ist mein Motorschutz der irgendwie locker geworden ist (auch neu seit heute...)



An den linken Kühlrippen habe ich feuchte Stellen gesehen.

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Mi 8. Apr 2026, 22:19
von IronChris
...nicht verzweifeln!
Wenn das vorher nicht war, kann das kein großes Mysterium sein.

- wieso hast du eine neue Zylinderkopfdichtung?
- wieso ist der Peilstab in der Tasche und nicht im Tank? -> da kann man sicher was basteln, passen garantiert auch andere.
- Ölthermometer ist an der Ablassschraube? -> nicht zu fest anknallen, auch hier kann man ein Gewinde kaputt machen und dann ist scheiße.
- Leitungen werden nicht einfach so über Nacht undicht. Was hast du denn so für Schrauben gelockert in der jüngsten Vergangenheit?

Mach mal alles schön sauber, dann den Trick mit Zahnpasta mit Wasser an die verdächtigen Stellen. Dann findet man schnell raus wo es sifft.

Und niemals verzweifeln!
Kopf hoch, das kriegst du hin :)

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Mi 8. Apr 2026, 23:51
von christian78
Ich hatte als erste Vermutung den Ölfilterdeckel, aber das gefühlt das einzigst Trockene am Motor.

Ich hab da so ne Vermutung... :mrgreen:

IMG_20260408_203101857.jpg
IMG_20260408_203101857.jpg (255.07 KiB) 310 mal betrachtet

Die Gewinde sitzen ja im Kurbelgehäuse. Es ist weiter innen noch eine Papierdichtung zwischen Kurbelgehäuse und Kupplungsdeckel. Selbiger wird durch die beiden Ölfiltergehäuse Schrauben angedrückt. Oder auch nicht.

Ehrlicherweise muss ich dazusagen, dass ich die beiden Schrauben selber nur ganz leicht anziehe und in dem Bereich nie Probleme hatte. Aber das heißt ja nicht, dass es bei dir nich das Problem sein kann.
Warst du da mal dran - Papiersichtung? Die guten haben Silikonraupen drum.



Putz das Ding nochmal richtig, Motorschutz und Tank abmachen. Und dann fahr nochmal.
Mit dem ganzen Siff da dran findest du das nicht,

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Do 9. Apr 2026, 00:22
von christian78
wieso ist der Peilstab in der Tasche und nicht im Tank?
Weil da das Ölthmermometer im Öltank/Rahmen drin ist. Und zum Prüfen fährt der Preilstab mit :P

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Do 9. Apr 2026, 06:21
von IronChris
christian78 hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2026, 23:51
Ich hatte als erste Vermutung den Ölfilterdeckel, aber das gefühlt das einzigst Trockene am Motor.

Ich hab da so ne Vermutung... :mrgreen:
Oopsie poopsie. Die Schrauben würde ich aber wirklich ersetzen!

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Do 9. Apr 2026, 07:50
von Svoeen
Wenn ich mir die Züge so anschaue, kommt das von oben und verteilt sich durch Fahrtwind dann überall.

Rücklaufschlauch und Kurbelgehäuseentlüftung am Öltank richtig fest?

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Do 9. Apr 2026, 07:56
von PietXT
IronChris hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2026, 22:19
...nicht verzweifeln!
Wenn das vorher nicht war, kann das kein großes Mysterium sein.

- wieso hast du eine neue Zylinderkopfdichtung?
- wieso ist der Peilstab in der Tasche und nicht im Tank? -> da kann man sicher was basteln, passen garantiert auch andere.
- Ölthermometer ist an der Ablassschraube? -> nicht zu fest anknallen, auch hier kann man ein Gewinde kaputt machen und dann ist scheiße.
- Leitungen werden nicht einfach so über Nacht undicht. Was hast du denn so für Schrauben gelockert in der jüngsten Vergangenheit?

Mach mal alles schön sauber, dann den Trick mit Zahnpasta mit Wasser an die verdächtigen Stellen. Dann findet man schnell raus wo es sifft.

Und niemals verzweifeln!
Kopf hoch, das kriegst du hin :)
Moin, (hab dir übrigens eine PN gesendet), neue Dichtungen sind drin weil ich im letzten Frühjahr meinen Motor überholt habe und er auch absolut kein öl verloren hat.

Thermometer ist oben im Rahmen, aber das geht mir ehrlich gesagt auf den Zeiger :|

Gelockert habe ich eben alle Ablassschrauben und Ölfilterschrauben. Die Ablassschrauben wurden durch magnetische ersetzt. Mir ist aufgefallen, dass ich vorne keine neue Kupferdichtung untergelegt hab, aber die dort tropft es auch nicht bzw es hätte einen ganz anderen Weg genommen.

Ich mach es auf jedenfall nochmal sauber!
Was für ein Trick mit Zahnpasta denn?

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Do 9. Apr 2026, 08:01
von PietXT
christian78 hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2026, 23:51
Ich hatte als erste Vermutung den Ölfilterdeckel, aber das gefühlt das einzigst Trockene am Motor.

Ich hab da so ne Vermutung... :mrgreen:


IMG_20260408_203101857.jpg


Die Gewinde sitzen ja im Kurbelgehäuse. Es ist weiter innen noch eine Papierdichtung zwischen Kurbelgehäuse und Kupplungsdeckel. Selbiger wird durch die beiden Ölfiltergehäuse Schrauben angedrückt. Oder auch nicht.

Ehrlicherweise muss ich dazusagen, dass ich die beiden Schrauben selber nur ganz leicht anziehe und in dem Bereich nie Probleme hatte. Aber das heißt ja nicht, dass es bei dir nich das Problem sein kann.
Warst du da mal dran - Papiersichtung? Die guten haben Silikonraupen drum.



Putz das Ding nochmal richtig, Motorschutz und Tank abmachen. Und dann fahr nochmal.
Mit dem ganzen Siff da dran findest du das nicht,
Genau ich hatte das Problem, dass beide obrigen Gewinde durchgelutscht waren.
Bis zum ölwechsel hatte ich eben ja noch kein öl verloren.
Nach ewigem suchen bin ich auf die Info gestoßen, dass ich eine etwas längere schraube nehmen kann und mit Kontermuttern anziehen kann.

Das hatte auch so ungefähr funktioniert, aber gut, wenn es innen nicht dicht ist, sehe ich es ja nicht.

Ich dachte ach du Scheisse ,ich kann doch jetzt keine neuen Gewinde schneiden (noch nie gemacht) und habe es erstmal damit versucht.

Vielleicht ist das der Übeltäter. Aber woher kommt dann das öl oben?
Ich werde alles putzen bis ins letzte Eck und dann nochmal probieren.

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Do 9. Apr 2026, 08:01
von PietXT
christian78 hat geschrieben:
Do 9. Apr 2026, 00:22
wieso ist der Peilstab in der Tasche und nicht im Tank?
Weil da das Ölthmermometer im Öltank/Rahmen drin ist. Und zum Prüfen fährt der Preilstab mit :P
Ganz genau :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Re: Unauffindbarer Ölverlust

Verfasst: Do 9. Apr 2026, 08:03
von PietXT
Svoeen hat geschrieben:
Do 9. Apr 2026, 07:50
Wenn ich mir die Züge so anschaue, kommt das von oben und verteilt sich durch Fahrtwind dann überall.

Rücklaufschlauch und Kurbelgehäuseentlüftung am Öltank richtig fest?
Rücklaufschlauch ist ja der 'oben drauf' oder?
Und wo sitzt die kurbelentlüftung?

Ich mache mich nochmal schlau und prüfe auch das!